IMG_0297

„Was der FC Hochstadt hier geleistet hat, ist einmalig und verdient allerhöchsten Respekt“

Thorsten Stolz besichtigt Waldsportplatz im Maintaler Stadtteil und zeigt sich beeindruckt von Modernisierung der vergangenen Jahre – Fußballclub mit 280 aktiven Kindern und Jugendlichen baut in Eigenregie hochmodernen Kunstrasenplatz mit LED-Fluchtlichtanlage

Beeindruckt vom großen Engagement, mit dem der 1. FC Hochstadt in den vergangenen Jahren seine Anlage am Waldsportplatz auf Vordermann gebracht und um einen hochmodernen Kunstrasenplatz und ein neues Clubhaus erweitert hat, zeigte sich Thorsten Stolz, als er gemeinsam mit Vorstandsmitgliedern um den Ersten Vorsitzenden Manfred Maier das Areal besichtigte. „Was der Fußballclub Hochstadt hier geleistet hat, ist einmalig und verdient allerhöchstens Respekt“, staunte der Landratskandidat nach dem Rundgang über den Kunstrasenplatz und durch Vereinsheim, Wirtschaftsgebäude und Umkleidekabinen. Mit dabei auch Altlandrat Karl Eyerkaufer, der in Hochstadt wohnt und dem Fußballclub als Ehrenvorsitzender eng verbunden ist.

Die Modernisierungsarbeiten starteten im Jahr 2013 und verlangten den Mitgliedern viel Eigeninitiative ab. Zunächst standen die umfangreiche Sanierung des Versorgungs- und WC-Gebäudes an, dann folgte der Bau des neuen Clubheims direkt daneben. 2016 konnte nach dreimonatiger Planungs- und Bauzeit auch der neue hochmoderne Kunstrasenplatz samt zeitgemäßer LED-Flutlichtanlage eingeweiht werden, auf die der FC Hochstadt besonders stolz ist. Finanziert wurde der Kunstrasenplatz mit 500.000 Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) des Landes Hessen. Dieses Geld stellte die Stadt Maintal dem Verein zur Verfügung, der die Maßnahme eigenverantwortlich realisierte. 20 Mitglieder arbeiteten quasi Tag und Nacht: „Zu Hochzeiten haben wir hier monatelang quasi auf dem Sportplatz gewohnt“, berichtete Maier von dem Mammutprojekt.

Wie wichtig der neue Kunstrasenplatz für den FC Hochtstadt ist, verdeutliche Manfred Maier dem Landratskandidaten anhand von Zahlen: Von den 466 Mitgliedern des Fußballclubs sind 280 Kinder und Jugendliche vom Bambini-Alter bis zur B-Jugend, denen der Rasenplatz am Waldsportplatz bis zum Bau des Kunstrasenplatzes als einzige Trainings- und Spielstätte zur Verfügung stand. „Entsprechend schlecht war der Zustand des Rasens“, berichtete der Vorsitzende und freute sich, dass der neue Platz nun eine erhebliche Entlastung für den alten Sportplatz bringt. Das komme dem Verein letztendlich auch bei seinen Fußballcamps und Turnieren zu Gute, die er regelmäßig in den Sommermonaten für Jungen- und Mädchenmannschaften anbietet.

Beeindruckt zeigte sich Thorsten Stolz auch vom Vorstandsteam des FC Hochstadt, das sich in den letzten Jahren stark verjüngt hat. „Ich finde es besonders Klasse, dass zahlreiche Eltern über ihre Kinder den Weg zum Fußballclub und in den Vorstand gefunden haben“, lobte der Landratskandidat und betonte: „Wir brauchen aktive Vereine, die anpacken. Denn das Ehrenamt hält unsere Gesellschaft zusammen“. Er berichtete von seiner zehnjährigen Erfahrung als Bürgermeister der Kreisstadt Gelnhausen mit alleine 9.000 eingetragenen Mitgliedern in 36 Sportvereinen. „Ich weiß, was sie leisten, kenne die Anliegen, Bedürfnisse und Belange der Sportvereine intensiv und weiß um die Bedeutung ihrer ehrenamtlichen Arbeit“, konstatierte Thorsten Stolz. Im Fall seiner Wahl zum Landrat bleibe der Main-Kinzig-Kreis deshalb auch künftig ein verlässlicher Partner der rund 3.000 Vereine, Verbände und Organisationen zwischen Maintal und Sinntal. „Dafür werde ich mich intensiv einsetzen, denn das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen gehört zu den tragenden Säulen des Gemeinwesens in unseren 29 Städten und Gemeinden“, so der Landratskandidat.

Abschließend betonte Thorsten Stolz, der FC Hochstadt sei ein positives Beispiel für das, was mehr als 200.000 Menschen im Main-Kinzig-Kreis ehrenamtlich in sport- und kulturtreibenden Vereinen und Verbänden, in sozialen und karitativen Organisationen, in den Freiwilligen Feuerwehren und in den Rettungsdiensten leisteten: „Das ist unbezahlbar, wäre vom Staat in dieser Form niemals zu leisten und bildet das pulsierende Herz unserer Gesellschaft“.