14.11.2006  

SPD-Bürgermeisterkandidat Thorsten Stolz zeigt weiteres Konsolidierungspotential auf

In Anbetracht der Gesamtverschuldung von rund 60 Millionen Euro im Haushalt der Stadt, ihrer Betriebe und Gesellschaften sowie des zu erwartenden Defizits im Verwaltungshaushalt 2007 hat SPD-Bürgermeisterkandidat Thorsten Stolz die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gelnhausen darauf eingestimmt, dass die nächsten Jahre aus finanzieller Sicht für die Stadt Gelnhausen eine Bewährungsprobe werden. Zugleich macht der Diplom-Verwaltungswirt auch deutlich, wo er als Bürgermeister in den nächsten Jahren ansetzen will.
Um die Haushaltssituation der Stadt Gelnhausen zu entschärfen, will Thorsten Stolz vor allem die Einnahmesituation der Stadt verbessern. Das Gebot der Stunde sei den Blick nach vorne zu richten und die Haushaltkonsolidierung durch die schrittweise und konsequente Vermarktung und Erschließung von vorhandenem Bauland und Gewerbefläche voranzubringen. Kurzfristig würden so einmalige Erlöse erzielt, um vorhandene Defizite auszugleichen sowie die Schuldenlast zu tilgen. „Alleine durch die Vermarktung der freien Gewerbeflächen und der noch vorhandenen Baugebiete gehe ich von realisierbaren Einnahmen im zweistelligen Millionenbereich aus“, so Thorsten Stolz. Mittel- und langfristig profitiere die Stadt über höhere Erträge bei der Einkommens-, Grund- und Gewerbesteuer.
Aber auch innerhalb der Verwaltung will Thorsten Stolz noch weiteres Sparpotential erschließen, das auf den ersten Blick und für ehrenamtliche Stadtverordnete noch verschlossen bleibt. „Ich weiß, wie Verwaltung funktioniert und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass eine Verwaltung immer Einsparpotentiale aufweist“, so Thorsten Stolz weiter. Ich werde die Eigenverantwortung der Mitarbeiter stärken und über eine Qualifizierung der Mitarbeiter in die Breite erreichen, dass wir zu mehr Flexibilität innerhalb der Verwaltung gelangen. Ein Beispiel für Einsparpotential sei nach Ansicht von Thorsten Stolz der Planungstopf, aus dem die Stadt Gelnhausen ihre allgemeinen Planungskosten finanziere. „Mit 200.000 Euro ist dieser Topf gut gefüllt. Davon profitieren externe Planungsbüros. Ich werde da genau hinsehen und prüfen, welche der Planungen wir künftig nach Außen vergeben und welche wir in der Verwaltung selbst erledigen können“, gibt Thorsten Stolz die Richtung vor.
Auch durch eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen verspricht sich Stolz zusätzliche Einsparmöglichkeiten. Mit Nachbarkommunen, wie beispielsweise Linsengericht, Gründau oder Hasselroth will er die Nutzung eines gemeinsamen Fuhrparks für die Bau- bzw. Betriebshöfe voranbringen. Angetan ist Thorsten Stolz auch vom Vorschlag des Sparbürgermeisters Jürgen Spahl aus der mittelfränkischen Gemeinde Rednitzhembach, Teile der Gemeinde in eine GmbH zu überführen und so nicht nur teure  Ausschreibungsreglungen zu umgehen, sondern auch im Bereich der Mehrwertsteuer Einsparungen zu ermöglichen. „Diese Möglichkeit will ich genauer betrachten und auf die rechtliche Umsetzung in Hessen hin prüfen. Wir können gerade in Gelnhausen von den Besten lernen“, so Thorsten Stolz.
Von den Besten lernen heiße aber auch nach Gründau schauen. „Ich weiß, dass der amtierende Bürgermeister immer wieder von den Verantwortlichen im Rathaus belächelt wurde, weil er jeden Euro zweimal umdreht. Aber er genau diese Mentalität brauchen wir auch in der Verwaltungsspitze im Gelnhäuser Rathaus“, so Thorsten Stolz abschließend.



 

 

 

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